Dienstag, 22. März 2005San Pedro de Atacama - VulkanFr?hmorgens um 4 Uhr startete unser Ausflug zum Vulkan, denn der Weg dauerte ca. 2 Stunden und morgens ist er am aktivsten. Aus vielen L?chern und Steingebilden spritzten Geysire in die H?he, was wirklich sehr eindr?cklich war.
Der Dampf und das Wasser sind sehr heiss, bis zu 90? C. Da musste man teilweise bei den gr?sseren einen Sicherheitsabstand einhalten, denn sie sprudelten in unvorsehbaren Abst?nden! Zum Abschluss konnte man sich noch in einer heissen Quelle baden, da wir aber sehr viel Zeit mit Fotografieren investierten, reichte es nur noch f?r unsere F?sse! Montag, 21. März 2005San Pedro de Atacama - Valle de la LunaAm Nachmittag dieses Tages machten wir eine Tour in das Valle de la Luna. Nach kuzer fahrt mit dem Tourbus erreichten wir diese wunderschoene Mondlandschaft, die schon Kulisse fuer einige Filme war. Das Tal wird seinem Namen gerecht und ist eine abstrakte ausschliesslich durch Wind geschaffene Landschaft, welche den Mondlandschaften welche man von TV und Bilder kennt ?hnlich sieht.
Der Zweite Teil dieses Ausfluges war ein "Spaziergang" durch eine Hoehle in dieser Gegend. Anfangs war es noch hell und mit ausreichend Platz, doch das aenderte sich schnell, was ich (S) auch an meinem Kopf zu sp?hren bekam! Letztendlich stigen wir eine D?ene hinauf, die nicht gerade niedrig war, um den Sonnenuntergang in dieser von Natur geschaffenen Umgebung zu geniessen. Sonntag, 20. März 2005San Pedro de Atacama - Salzsee und OaseSan Pedoro de Atacama liegt, wie der Name schon vermuten l?sst in der Atacama-W?ste. Einer der letzten 100%igen W?sten der Erde, da sie auch die trockenste ist, laut unserem Guide. Unser erster Ausflug in die W?ste f?hrte zu den Salzseen, die ca. auf 2'400 Meter H?he liegen. Wir wussten bis anhin nicht, dass ein Salzsee wirklich ein echter See ist, einfach bedeckt von einer xMeter dicken Salzschicht (?hnlich wie Eis).
Man kann sich dies kaum vorstellen wenn man darauf ein Spaziergang macht. Die Salzseen mussten wir auf vorgegeben Pfaden erkunden, da das Salz f?r einen Millimeter Wachstum etwa ein Jahr ben?tigt. Wenn man sieht, dass es Salz-Gebilde von nahezu einem Meter gibt, h?lt man sich automatisch an diese Regel. Die trockenheit dieser Gegend ging auch nicht an uns Spurlos vorbei. Schwitzten tut man kaum, obwohl es tags?ber heiss (bis 40?) ist, w?hrend in der Nacht die Temperaturen bis auf -25? C sinken k?nnen. Eine wahrlich extreme Gegend die auch entsprechend wenig Fauna und Flora aufweisst, aber trotzdem sehr interessant ist. Es gibt jedoch auch hier Oasen, nicht so wie man sich das immer vorstellt, am Ende des Horizontes, sonder vielmehr in einem gesch?tzten Tal wo ein Fl?sschen ?berhaupt eine Chance hat zu ?berleben. Die Temperaturunterschiede zwischen Talsohle und H?he (ca. 20m) betragen ca. 10? C. Freitag, 18. März 2005IquiqueIn der Nacht in Iquique angekommen, waren wir zuerst nicht so begeistert. Doch am n?chsten Tag ?berraschte uns die Stadt mit Ihrer Freundlichkeit und Entspanntheit. Die Stadt ist Ideal um ein wenig zu entspannen und zu relaxen zudem haben wir auch einige interessante Gesch?fte und Kaufh?user erkundet, darunter ein Mall als Freihandelszone der riesig ist und billige Ware anbietet die auch bei uns g?ngig ist.
Die Einheimischen selbst geniessen die Abendstunden und Sonnenunterg?nge an der Strandpromenade, so taten wir das auch und schauten den Surfern im Pazifik zu. Mittwoch, 23. Februar 2005Nationalpark 'Torres del Paine'Kleiner Nachtrag zum Weg in den Nationalpark, 130km ?ber Schotterpiste ist es bis zum Eingang, danach folgen noch ca. 1.5 h Busfahr und (je nach dem welcher Campingplatz) 0.5h Schifffahrt bis man Ziel ist. Wohlgemerkt, dass sind reine Fahrtzeiten
Am Eingang zum Park, haben wir den Rauch des Waldbrandes direkt zu sp?ren bekommen, die ber?hmten Torres konnten wir daher leider nicht erblicken. Der Park an sich ist sensationell, die Berge, Seen und Gletscher sind umwerfend, so wie auch der Wind zeitweise. Um die sch?nsten Ecken des Parkes zu erkunden kommt man nicht ums Wander herum. Eigentlich sollte man nicht nur Wander sonder direkt mit Camping-Ausr?stung unterwegs sein, da eine Wanderstrecke locker mal 11km lang sein kann und es gibt viele Strecken. Die erste Nach im Zelt war wunderbar, kein Wind und nicht zu tiefe Temperaturen. Am n?chsten Tag machten wir uns auf zum rund 11km entfernten Gletscher. Der Weg f?hrte uns ?ber Stock und Stein und durch wundersch?ne Gebiete. Hungrig angekommen machten wir uns daran uns Sandwiches zu schmieren. Da Sanja trotz ersch?pfter Beine nur mit sauberen H?nden machen wollte, machte Sie sich auf im dortigen Camping die H?nde zu waschen. Wie es kommen musste hat Sie sich auf der Suche den Kn?chel verstaucht. Tragischer Weise war der Fussweg, die einzige M?glichkeit zur?ck zu kommen. Notfall-Bergung, Fehlanzeige! Am darauf folgenden Tag wollten wir in die Jugenherberge gehen, welche per Schiff und Bus erreichbar ist. Auf dem Schiff teilte man uns dann mit, dass der ganze Park evakuiert werden muss, da sich das Feuer in der Nacht massiv ausgebreitet hat. Der Grund war starker Wind, den wir auch im Zelt zu sp?hren bekamen. Tja, f?r uns Pech, f?r den Park und die ?rtliche Tourismusbranche (die massgebend ist) fatal. Gl?cklicherweise hat es in der Nacht auf heute stark geregnet und das Feuer ist fast aus. Wie dem auch sei, wir werden in einigen Jahren wieder kommen, ausger?stet mit Trekking-Equipement und Feuerl?scher. Morgen geht es weiter nach Argentinien. Samstag, 19. Februar 2005Puerto NatalesDurch Click auf ein Bild kann man es jetzt auch in gross anschauen
Nach der bereits erw?hnten Busfahrt, die mehrheitlich durch staubige Pisten f?hrte, kamen wir gegen 22.00 Uhr in Puerto Natales an. Dieser rund 15'000 Einwohner grosse Ort ist Ausgangspunkt f?r Touren in den 130 km entfernten Nationalpark Torres del Peine. Entsprechend war auch das Empfangskomitee an Angeboten f?r Unterk?nfte, leider entschieden wir uns f?r eine etwas schmudligere Bleibe, aber nach dieser Busfahrt war uns das auch egal. Am n?chsten Tag organisierten wir uns ein bessere Unterkunft, wir fanden auch ein Hostel in welchem sogar schweizerdeutsch gesprochen wurde. Es sah also alles wieder etwas rosiger aus. Tja bis auf die Hiobsbotschaft, dass ei Teil des Nationalparks in Flammen stand. Da er jedoch riesig ist, konnten wir zwei N?chte auf einem Campingplatz (Zelt etc. konnten wir mieten) buchen und eine Nacht in einem Massenschlag. Auf geht's in die Wildniss. Montag, 7. Februar 2005Santiago de Chile - Angekommen |